Fondsbranche blickt auf „starkes Jahr“ zurück

154 Milliarden Euro flossen den in Deutschland verwalteten Investmentfonds 2025 netto zu, so viel wie seit fünf Jahren nicht mehr. Matthias Liermann, Präsident des Fondsverbands BVI, spricht daher von einem „starken Jahr“ für die Branche, die nunmehr die stattliche Summe von 4.851 Milliarden Euro in ihren Büchern hat. Ein wesentlicher Treiber waren erneut ETFs, die […]
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154 Milliarden Euro flossen den in Deutschland verwalteten Investmentfonds 2025 netto zu, so viel wie seit fünf Jahren nicht mehr. Matthias Liermann, Präsident des Fondsverbands BVI, spricht daher von einem „starken Jahr“ für die Branche, die nunmehr die stattliche Summe von 4.851 Milliarden Euro in ihren Büchern hat. Ein wesentlicher Treiber waren erneut ETFs, die 57 Milliarden Euro Zuwachs verzeichneten, während offene Publikumsfonds 86 Milliarden akquirieren konnten.

„Die Teilhabe am Kapitalmarkt nimmt spürbar zu. Immer mehr Menschen erkennen, dass Wertpapiere ein zentraler Baustein für den Vermögensaufbau und die Altersvorsorge sind“, kommentiert Liermann die Entwicklung. Ablesen lässt sich diese auch an Zahlen der Bundesbank, die aktuell rund 37 Millionen Wertpapierdepots registriert hat – 2020 waren es noch 23 Millionen. Allein in den vergangenen beiden Jahren kamen 6 Millionen Depots hinzu. Ausschlaggebend dürften neben der generell wachsenden Offenheit gegenüber den Kapitalmärkten auch die Börsenkurse in diesem Zeitraum gewesen sein, die von einem Rekordhoch zum nächsten jagten.

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